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„Hier kommt für Kinder der Teamsport ins Spiel“.

Bei uns werden Kooperation, der Teamgedanke und das Zusammenspiel großgeschrieben. Über die Freude an der Bewegung und dem aktiven Miteinander sollen die Kinder für den Ballsport begeistert werden und wissenschaftlich fundiert üben und trainieren. Die inhaltliche Grundlage der ballstars bietet das Kasseler Modell der integrativen Sportspielvermittlung. Fast zwanzig Jahre Erfahrung mit diesem Vermittlungsansatz sprechen für sich.

Was ist das Kasseler Modell?

Bereits in den 1990er Jahren wurde an der Universität Kassel ein Studienreformprojekt zur Entwicklung eines Curriculums zur integrativen Sportspielausbildung durchgeführt. Innerhalb dieses Projekts sollte eine sportspielübergreifende Vermittlung der großen Sportspiele Basketball, Handball und Fußball curricular entwickelt, in der Praxis erprobt und evaluiert werden. Auf der Basis von langjährigen Erfahrungen und sportwissenschaftlichen Theorieansätzen ging es darum, die Ausbildung der Studierenden auf dem Gebiet der Sportspiele zu verbessern und dem neuen Erkenntnisstand der Sportspieldidaktik anzupassen. So ist zum einen eine fundierte und umfassende Ausbildung im Lehramtsstudium gewährleistet, zum anderen findet das Kasseler Modell so auch über die Lehrerinnen und Lehrer Einzug in den Sportunterricht in der Sekundarstufe.

In 2014 wurde das Kasseler Modell nun für den Einsatz in der Grundschule erweitert. Ein Schwerpunkt liegt vor Allem auf dem „Miteinander“ in Spielsituationen sowie der Ausbildung von Basiskompetenzen im Umgang mit dem Ball. Mit einer Reduktion der Komplexität und einer Anpassung der Spielformen wird den besonderen Voraussetzungen der jüngeren Lerngruppe Rechnung getragen. Somit wird erreicht, dass der dreistufige Aufbau des Kasseler Modells erhalten bleibt und die Grundschulkinder bestmöglich gefördert werden. Am Ende steht die Befähigung zur Teilnahme an den Mini-Varianten der Sportspiele.

Warum ein zusätzliches Sportangebot?

Der Bedarf, Kinder bereits früh zur Bewegung anzuregen und sportlich zu fördern, ist gegeben. Reduzierte Bewegungsaktivitäten in der Freizeit, fehlende Möglichkeiten und geringere Zeitbudgets der Kinder führen zu einem reduzierten sportlichen Erfahrungshorizont und häufig zu einer mangelnden Ausprägung der motorischen Kompetenzen. Dabei steht außer Frage, welche große Bedeutung der Bewegung für die ganzheitliche, gesunde Entwicklung von Kindern zukommt.

Warum
Sportspiele?

Der Stellenwert, den die Sportspiele bei Kindern und Jugendlichen sowohl in der Schule als auch in der Freizeit einnehmen, ist nach wie vor sehr hoch. Ballspiele sind anhaltend zentrale Bestandteile des schulischen sowie freizeitlichen Sportengagements von Kindern und erfreuen sich großer Beliebtheit – eine starke Motivation ist garantiert. Die Teamsportarten sind aufgrund ihrer  vielfältigen sozialen und kooperativen Lerngelegenheiten auch aus pädagogischer Sicht von besonderer Bedeutung.

Warum integrative Vermittlung?

Rollende, springende und fliegende Bälle finden wir in allen Ballsportarten. Die Grundlage des Konzeptes bilden die Gemeinsamkeiten der Sportspiele. Ausgehend von der Vermittlung koordinativer und konditioneller Basiskompetenzen, stellt das Modell die allgemeine Spielfähigkeit in den Fokus. Die vier taktischen Handlungsziele aus

  • Zusammenspiel
  • Freilaufen und Anbieten
  • Herausspielen von Zielschussaktionen
  • Verwerten von Zielschussaktionen

finden sich in allen Zielschussspielen wieder und bilden die Grundlage der sportspielübergreifenden und -spezifischen Handlungsfähigkeit.

Machen wir Training oder Unterricht?

Beides. Die ballstars orientieren sich am Lehrplan für die Grundschulen in Hessen: Inhalte wie

  • „Vereinbaren und Einhalten von Regeln“
  • „Lösen von Spielaufgaben“
  • „Kleine Spiele“
  • „Faires Verhalten“
  • „Technik und Taktik“
  • „Teamkompetenz“

finden sich sowohl im Lehrplan als auch in unserem Konzept wieder und sind Bezugspunkte aller unserer Spiel- und Übungsformen. Dabei wissen wir: Ohne das Einüben von grundlegenden Techniken geht es nicht. Bei uns steht jedoch eindeutig das Spielen im Vordergrund. Dem kindlichen Spielbedürfnis entsprechend bilden so genannte „spielnahe Spielformen“ die Grundlage unseres Ansatzes. Die Spielidee soll dabei immer erkennbar sein. Durch das Entstehen und Lösen von Handlungsproblemen in den Spielsituationen ergibt sich eine Vielzahl möglicher Handlungsoptionen, die zur Steigerung der Spielfähigkeit beitragen.

Was ist das Ziel?

Die ballstars haben die pädagogisch verantwortungsbewusste Bewegungsförderung von Grundschulkindern als Ziel. Die Erhöhung der Bewegungszeiten und eine ballsportbezogene Bewegungsförderung sollen dazu beitragen, dass Kinder mit Freude und Können Ballsport praktizieren, miteinander in Kontakt treten und sich im fairen Umgang üben sowie durch ein Mehr an Bewegung gesund erhalten. Der Ballsport soll ihnen auch den Zugang zu Sportgruppen und Sportvereinen eröffnen.

teammitglieder

Vom Projektverantwortlichen bis hin zum Gruppenleiter. Im Folgenden sind alle Beteiligten rund um das Projekt der Ballstars aufgelistet.

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Teilnehmende Schulen

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ballstars-Stunden

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ballstars-Gruppen

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ballstars-Kinder

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Übungsleiter/innen

Partnerschulen

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über alle teilnehmenden Partnerschulen und deren geografische Lage in Nordhessen.

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